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Eine Junta 'xunta (von lat. jungere = vereinen, zusammenbringen, verbinden) ist im spanischen und portugiesischen Sprachraum gewöhnlich eine Ratsversammlung, im engeren Wortsinn ein Volks- oder ein Regierungsausschuss. In Portugal wird der Gemeinderat als Junta de Freguesia bezeichnet. Bildet das Militär den machthabenden Teil einer Staatsregierung, wird dieser Teil Militärjunta genannt. Vor allem auf dem afrikanischen und dem südamerikanischen Kontinent kommt beziehungsweise kam es in der Vergangenheit häufig vor, dass politische Führer einer solchen Junta vorstehen. Sie erlangen entweder durch Freiheits- beziehungsweise Unabhängigkeitsbewegungen oder Militärputsche die Macht im Staat. Diese Führer (auch „big men“ genannt) kontrollieren Militär, Staat und Polizei. Das Prinzip der Junta geht auf die Junta Suprema Central zurück, die sich 1808 in Spanien bildete, um den Befreiungskrieg gegen Napoleon zu führen, während König Ferdinand VII. in Frankreich gefangen war. Weitere Beispiele für eine Junta sind die Griechische Militärdiktatur in der Zeit von 1967 bis 1974 und die Regierung von Chile in der Zeit von 1973 bis 1989 unter Augusto Pinochet, die argentinische Regierung von 1976 bis 1983 oder – zumindest im aktuellen Sprachgebrauch – die Militärdiktatur in Myanmar (früher „Birma“ beziehungsweise „Burma“). Eine derartige Junta-Regierung wurde zumeist von rechten Diktaturen gebildet, da hier ideologisch verschieden geprägte Gruppen, wie Konservative, Liberale und Nationale kooperierten, um gemeinsam wirkungsvoll gegen Linke vorzugehen. Junta nannte man u.a.:
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